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Der Islander 2016 heißt Marvin Tetzel

7. Salzgitter Island Challenge

Wenn man wie Wolfenbüttels Sportler des Jahres, Marvin Tetzel, schon so einiges gesehen und gewonnen hat in Sachen Disc-Golf, dann kommentiert man seinen ersten Sieg bei der Salzgitter Island Challenge auf Facebook kurz und trocken: „First tournament of the year – first win.“ Damit bleibt das Gesetz der Serie bestehen, denn auch bei der 7. Auflage von Deutschlands einzigem Inselturnier gab es einen neuen Sieger. Einen verdienten obendrein, denn was der amtierende Vize-Weltmeister der Junioren in der Stahlstadt an Würfen anbot, das musste am Ende einfach durch Turnierdirektor Ole Blisginn mit dem Siegerpreis, einem großen Kescher, ausgezeichnet werden.

salzgitter_siegerMit Runden von 52 und 48 (insgesamt 100 Würfe) gewann der Tee-Timer vor Carl Rose (Potsdam / 102) und Gene Rüdiger (Wolfenbüttel / 105), die immerhin einen Mini-Kescher mit nach Hause nehmen und damit vielleicht den Grundstein für ein neues Hobby Aquaristik legen konnten. Während Rose sich am Nachmittag mit einer tollen 48er Runde nach vorne spielte – zusammen mit Tetzel die beste Runde des Tages -, musste Rüdiger die geteilte Halbzeitführung beigeben.

salzgitter3Einen Kescher benötigte so mancher der knapp 90 Spieler, die bei Termperaturen um drei Grad Celsius den Weg nach Salzgitter-Lebenstedt gefunden hatten, sicher eher als Tetzel. Erstmals wurde mit Fünfer-Flights gespielt, um der großen Nachfrage nach Startplätzen gerecht zu werden, trotzdem war die Challenge in zwei Tagen ausgebucht. „Die Größe der Insel gibt das locker her, außerdem spielen wir ja auch kein Finale“, erklärte Manfred Mund, der bei den Tee-Timers für die Organisation der Wettkämpfe zuständig ist. Auch 2017 will er wieder 90 Stärtplätze anbieten.

salzgitter2Er selbst spielte nicht mit und hielt sich oft in der Nähe von Bahn drei auf, wo kurzfristige Forstarbeiten am Wäldchen rechts neben dem großen Steinquader dafür gesorgt hatten, dass die eigentliche Anhyzer-Bahn für die mutigen Rechtshänder nun auch als Hyzer zu spielen war. Das „laute Spechtgeräusch“ (Mund) zeugte davon, dass das längst nicht bei jedem Spieler die richtige Option war. Die höchste Zahl an Würfen (elf) wurde aber an der langen 270-Meter-Bahn erzielt, wo das lange OB auf der linken Seite trotz nahezu Windstille das Seinige tat.

Neben dem großen Open-Feld waren auch die übrigen Divisionen stark besetzt, hier die Sieger:
Grandmaster: Andre Klawonn (Ostsee-Discgolf Kellenhusen/116)
Senior Grandmaster: Wilfried Weder (Ostsee-Discgolf Kellenhusen/123)
Junioren: Marius Hessing (Eulennest Peine/118), Sieger im Stechen vor Robert Nemak (Hamburg/ebenfalls 118)
Masters: Thomas Horenburg (Hyzernauts Potsdam/108)
Damen: Susann Fischer (Hyzernauts Potsdam/121)

Alle Ergebnisse gibt es hier: http://gto.ec08.de/events/results/879

salzgitter4Der Turnierdirektor der Tee-Timers wechselt (diesmal feierte Ole Blisginn seine Premiere), der Sieger wechselt, doch eine Konstante gibt es bei der Salzgitter Island Challenge immerhin. Der Ibbenbürener Markus Bayer, der mittlerweile bei den Grandmasters spielt, hat noch kein einziges German-Tour-Turnier im Salzgittersee verpasst.