Headsup im Reich der Nibelungen

26.6.2017 | Rene Kundel

logowormsAm 20. Tag des Monats Mail im Jahre 2017 nach Christus machte sich eine tapfere Gruppe von 67 jungen und nicht mehr ganz so jungen Recken sowie 5 holden Maiden auf den Weg ins Reich der Nibelungen nach Worms, um sich zwei Tage lang dem sagenumwobenen Drachen Fafnir zu stellen…

So oder so ähnlich könnte mein Turnierbericht anfangen, um der Tradition von Sir Drülldochmal, Lord Trümmerbogey, Siegfried HHRReisser und Eduard von Falschrumabwurf zu folgen. Bitte verzeiht, dass ich es mir einfacher mache!

Was seit 2009 in der Nibelungstadt Worms am Rhein als unregelmäßiges C-Turnier begann wurde nach 5jähriger Pause dieses Jahr endlich wieder ausgetragen, dieses Mal als B-Turnier. Ich bin stolz, davon berichten zu können; denn dies bedeutet, dass ich (das Fräulein Natahali) mich dem Kampf gestellt und überlebt habe.

Die Zusammenarbeit mit der Stadt Worms funktionierte wie die Jahre zuvor prima – zwar mussten kurzfristig die Bahnen 16-18 angepasst bzw. neu geplant werden, dies tat dem Reiz der Bahnen jedoch keinen Abbruch. Das Grünflächenamt sorgte für tadellos gemähte Fairways und machte 72 Spieler sehr sehr glücklich.

Der Drache Fafnir saß auf allen Logos und stachelte uns zu Bestleistungen auf. So verwundert es kaum, dass Lord Stelzer den Par-60-Parcours mit wahnsinnigen 47 Wurf absolvierte; diese Leistung wird in die neuen Sagen eingehen! Übrigens: die Geister streiten sich, ob es sich nicht doch um einen Par-61-oder-mehr-Parcours handelt – zumindest Bahn 8 war verdammt schwer.

Und auch die kurze Bahn 9, die einzige Inselbahn, hatte es in sich. Obwohl eigentlich vergleichsweise kurz war das abgesteckte Feld rund um den Korb trapezförmig angeordnet und von Bäumen umsäumt – den richtigen Winkel zu finden war recht schwer, weshalb einige Spielern trotz oder gerade wegen der 3 Dropzones 5 und mehr Würfe benötigten.

Besondere Erwähnung muss auch das sagenhafte Players-Package bekommen: es wurden keine Kosten und Mühen gescheut um den Teilnehmern ein spezielles, einzigartiges und gut zu gebrauchende Geschenk zu machen. Jeder Teilnehmer erhielt neben einem giftgrünen Filz-Anhänger mit seinem Namen drauf – ich hörte, dass allein der Akt des Bedruckens 4-stündige Arbeit für Eduard von Falschrumabwurf bedeutete. Verrückt! – eine mit dem Logo des Turniers versehene Schuhtasche. Eine geniale Erfindung, die gleich Verwendung fand. Eines der schönsten und sinnvollsten Players-Packages, das ich je bekommen habe!

Die Anmeldung, die Players Meetings, die mittäglichen Treffen und die Siegerehrung fanden vor der „Parkwirtschaft im Wäldchen“ statt; hier gab es, neben einer Bühne für die Turnierdirektoren, gemütliche Sitzecken, zünftiges Essen und gutes Bier. Es fehlte den Recken und Maiden an nichts. Die Besten der Besten wurden schlussendlich mit edlen, mit dem Turnier-Logo bestickten Shirts belohnt.

Ich sage Dankeschön an alle Beteiligten und Helfer und würde mich freuen, wenn das nächste Mal nicht ganz so lange auf sich warten lässt!

Bilder vom Turnier findet man hier: https://www.dropbox.com/sh/cefjfirxs7j9l8x/AAABZgsGxMt_tvBdHOH4slwEa?dl=0

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