Möllemanns Mission Mond

17.05.2017 | Susann Fischer

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Spannender hätte es nicht laufen können: Nach zwei regulären Turnierrunden und fünf Finalbahnen war beim 7. Potsdamer Luna Cup noch immer keine Entscheidung gefallen! Ein extra Stechen musste her: Oliver „Olli“ Möllemann und Robert „Bobby Nautilus“ Delisle traten auf der legendären Bahn 1 der Potsdamer Hyzernauts an. Beide zeigten nach einem langen und spannenden Kampf um den begehrten Wanderpokal Nerven und blieben gleich am ersten Baum hängen. Dann aber näherten beide ganz gut an. Doch Bobbys Putt misslang. Und Olli machte alles klar. Der Pokal bekommt damit einen neuen Namen. Die Gravur auf Edelstahl ist uns eine Ehre.

Der Fight um den Wanderpokal ist jedes Mal das Sahnehäubchen beim Luna Cup. In dem Spaßfinale treten die besten der Divisionen nach den zwei regulären Turnierrunden an, die als C-Turnier der German Tour Challenge gewertet werden. Apropos Sahnehäubchen: Bei der Siegerehrung gab es für die drei Bestplatzierten jeder Division neben den Hyzernautspreisen zusätzlich praktische Geschenke vom Potsdamer Outdoorspezialisten „Jojo Trekkingladen“ im Wert von mehr als 430 Euro!

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Sieger der Open nach den beiden regulären 18er Runden war Hyzernaut Carl Rose. Er hatte am Morgen offenbar am besten gefrühstückt – die Organisatoren hatten ja auch wieder reichlich Kuchen gebacken.

Jedenfalls gelang Carl auf seinem Heimkurs mit einer 45 eine Runde von zwölf unter Par. Das war die perfekte Grundlage für den Sieg beim C-Turnier. Im Fun-Finale allerdings war Carl offenbar die (Kuchen)-Power ausgegangen. Mit 18 Würfen auf fünf Bahnen wurde er nur fünfter vor Katrin Freyberg, die sich mit ihrem Sieg bei den Damen den Finalplatz gesichert hatte.

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Bei den Masters zogen aufgrund des Gleichstandes nach zwei mal 18 Bahnen sowohl Bobby als auch Olli ins Finale ein. Beide erreichten im Finale mit je 15 Würfen das besten Ergebnis. Es folgte Junioren-Sieger Fabian Kaune mit einer starken 16 und Grandmaster-Gewinner George Braun mit einer 17. George konnte damit nicht seinen Vorjahrestitel verteidigen und musste den Wanderpokal weiterreichen. Seine Gravur auf dem Pokal bleibt jedoch für immer.

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