Martin Reckmann trumpft auf: Zwei Gesamtsieger in Bielefeld

4.4.2012 | Werner Szybalski. Mit 102 Würfen setzten sich der Lünener Junior Kevin Konsorr (DiscGolfer Münsterland) und der Wolfenbütteler Tobias Behrens (Open-Sieger) bei den 1. Bielefeld Open am Sonntag (1. April) am Obersee in Bielefeld-Schildesche durch. Platz drei teilten sich mit 106 Würfen der Lünener Altmeister und Bielefelder Masters-Sieger Hartl Wahrmann (DiscGolfer Münsterland) und unerwartet, aber umso erfreulicher, der Münsteraner Martin Reckmann (DiscGolfer Münsterland), der Platz zwei in der Open belegte. Bei den Grandmastern gewann Peter Reinhardt (DiscGolf Lakers Lünen / Werne) mit 136 Würfen. Bei den Damen siegte die Lünenerin Steffi Munka (151). Auf der Inselbahn warf der Potsdamer Thomas Horenburg (Hyzernauts) ein Ass.

66 Discgolfer gingen am 1. April an den Start, darunter auch einige Bielefelder. In der ersten Runde am Sonntagmorgen war es recht windstill, so dass auch auf den langen Bahnen sehr gute Bedingungen herrschten. Gleich sieben Spieler (Kevin Konsorr / 50, Tobias Behrens / 51, Hartl Wahrmann / 53, Michael Rollnik / 54, Martin Reckmann [Bild r.] / 54, Gene Rüdiger / 56, Jason Vogelmeyer / 56) unterspielten den von Werner Szybalski designten 57er-Kurs am Obersee. Drei Teilnehmer (Michael Voglmeyer, Marvin Tetzel, Josef Rippel) spielten Par.

Der Potsdamer Thomas Horenburg warf an der Inselbahn ein Ass. Insgesamt wurde in beiden Durchgängen zu über 55 Prozent auf der Bahn sieben unterspielt (1 x 1, 72 x 2, 25 x 3, 16 x 4, 11 x 5 und je 2 x 6, 7 sowie 8).

Gegen Mittag wurde es voll im Park, so dass gelegentlich Wartezeiten auftraten und die Golfer präzise spielen mussten. „Es ist schön, vor Publikum zu spielen. Aber leider sind zu wenige Zuschauer darunter, so dass es gelegentlich schwer ist, schwierige Bahnen zu spielen“, erklärte TD Szybalski, der für die zweite Runde die Bahn vier von den Zuschauern weg verlegte.

Im Führungsflight der zweiten Runde kämpften Konsorr und Behrens um den Gesamtsieg. Konsorr benötigte zwei Würfe mehr als in Runde eins, weshalb Tobi Behrens, der erneut eine 51 (sechs unter Par) warf, gleichziehen konnte. Auch Altmeister Hartl spielte konstant und wiederholte seine 53. Michael Rollnik aus Bremen spielte eine 55, womit er von Martin Reckmann, der einzige Topspieler, der sich in der zweiten Runde verbesserte (52 nach zuvor 54), von Platz zwei in der Open verdrängt wurde.

Die drei Par-4-Bahnen (16 bis 18) hatten es in sich. Lediglich Oliver Schacht gelang auf der Bahn 18 ein Eagle. Im Schnitt wurden auf der Bahn 16 4,315 Würfe benötigt. Auf der Bahn 18 waren es 4,507 Würfe und auf der Bahn 17 sogar 4,708 Würfe. 17 Prozent spielten auf 16 und 17 (20 Prozent auf 18) unter Par. 18 (Bahn 17), 23 (Bahn 16) beziehungsweise 38 (Bahn 18) Prozent der Teilnehmer spielten Par.

Der Durchschnitt aller Teilnehmer beträgt 3,69 Würfe pro Bahn. Während die Sieger 2,83 Würfe pro Bahn machten, benötigte der 65. des Turniers 5,49 Würfe an jeder Bahn. Das obere Drittel des Turniers warf im Durchschnitt 3,22 Mal auf jeden Korb. Das mittlere Drittel benötige für die zwei Mal 18 Bahnen durchschnittlich 3,63 Würfe und das untere Drittel 4,59 Würfe.

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