Auf zum Weißwurst-Doubles in Söhnstetten!

22.9.2011 | Ewald Tkocz. „A wedda, an wraith, weißwürscht‘ und an woiza – des ois gibt’s am sonntag in sehstett – auf geht’s madln und buam!!!“ (Ralph Lehmann). Wenn ein Schwabe bayrisch spricht, klingt das ähnlich drollig, wie wenn der Autor, gebürtiger Oberbayer, anfängt zu „schwäbeln“. Doch Ralph Lehmann bringt es in der Shout-Box der Augsburger Discgolf-Guerilleros auf den Punkt. Das traditionelle Weißwurst-Doubles (WWD) des Sportclubs Albuch (WSCA) am Sonntag im Söhnstettener Mauertal lockt mit Traumwetter, deftigen Gaumenfreuden, Weizenbier und Spitzensport. Und a Gaudi gibt’s gratis dazu. Der Autor, überzeugter WWDler, gibt freimütig zu: „Es gibt nur wenige Turniere, die schöner sind als das Weißwurst-Doubles.“

30 Doubles waren im Vorjahr am Start. So viele wie noch nie. In diesem Jahr haben sich bereits 19 Paare und vier Einzelspieler angemeldet, die bis aus München und dem Allgäu angereist kommen. Und nachdem auch der Giengener Lothar Henseler – bekennender Schönwetter-Spieler und in Sachen Wetterprognosen wahrlich nicht auf der „Brenz-Supp’n“ daher geschwommen – seine Teilnahme angekündigt hat, dürfen die Teilnehmer am Sonntag im Mauertal mit zehn Stunden Sonnenschein und Temperaturen jenseits der 20 Grad rechnen.

Wer glaubt, an diesem Tag würde nur „hochprozentiges“ Spaß-Golf gespielt, irrt gewaltig. Im Vorjahr gewannen Dominik Stampfer und Marc Mäding die Open-Division nach drei Runden und 51 Bahnen mit 29 unter Par! Da „Super-Bulle“ Michael Stelzer in China weilt, dürfte ihrer Titelverteidigung nichts im Wege stehen. Spannend wird es in der Mixed-Kategorie, nachdem die Titelverteidiger Michael Kobella und Tanja Höll bislang nicht auf der Anmeldeliste auftauchen. Heiße Kandidaten sind somit Ralph und Jonas Lehmann, die 2009 triumphierten und im Vorjahr Zweite waren sowie Ted Winkelbeiner, der zusammen mit Natalie Moßig einen weiteren Anlauf unternimmt, dieses Turnier endlich einmal zu gewinnen. Auch Cornelia und Markus Held sind erfreulicherweise mit von der Partie.

Gespielt wird im Format „best shot“ (1. und 3. Runde) und „alternate shot“ (2. Runde), bei der die Spieler abwechselnd werfen. Diese Runde hat es wahrlich in sich, weil jeder Fehlwurf zählt. Selbst die Top-Teams schnitten hier im Vorjahr nicht besser als mit einer 41er-Runde (vier unter Par) ab. Die WSCA-Hütte ist geöffnet und lädt auch Nicht-Spieler zum Verweilen ein.

Anmeldung unter: www.wsca.de/discgolf/wwd/
Vor-Ort-Anmeldung am Sonntag: 8.15 – 8.45 im WSCA-Vereinsheim
Players Meeting: 9.00 Uhr

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