German Tour

Die German Tour wird von der Disc Golf Abteilung des Deutschen Frisbeesportverband e.V.
(DFV) veranstaltet. Die German Tour als Oberbegriff ist die Bezeichnung zweier
voneinander unabhängiger und alleinstehender Turnierserien für Spieler und
Ausrichter, der Challenge-Tour und der Major-Tour.

Jede Tour ist ein den jeweils zugehörigen Turnieren übergeordneter Wettkampf,
dessen Ziel es ist, am Ende ein Ergebnis basierend auf den einzelnen Ergebnissen bzw.
Turnieren zu ermitteln. Diese Endwertung setzt sich aus Punkten zusammen, die auf
Turnieren der Tour erspielt werden. Diese Punkte werden anhand der Platzierung
eines Spielers über ein Punktesystem errechnet. Die Platzierung bzw. Rangfolge
eines Spielers auf einem Turnier ordnet die Leistungen aller Spieler des
Turniers und berücksichtigt diese so in der Punktevergabe. Die auf
Turnieren erspielten Punkte gehen abzüglich eventueller Streichergebnisse in die
Endwertung der Tour ein, wodurch die Sieger ermittelt werden. Für alle
Teilnehmer wird eine maximale Anzahl an Turnieren gewertet, auch wenn mehr
als die notwendigen Turniere gespielt wurden.

Die Challenge-Tour besteht aus zweitägigen und eintägigen Turnieren.
Sie dient als Qualifikationsmöglichkeit für die Major-Tour. Jedoch ist
sie nicht darauf beschränkt, denn sie ist eine eigenständige Tour mit eigener
Herausforderung. Das Profil der Challenge-Tour zielt auf ambitionierte,
leistungsorientierte, klassische Turnierspieler sowie/oder auf
Turnier-Einsteiger ab.

In der Major-Tour für ambitionierte und professionelle Spieler soll der
sportliche Gedanke, Wettkampf und Spitzensport klar im Vordergrund stehen und
durch ein hochwertiges Teilnehmerfeld und anspruchsvolle Kurse unterstützt
werden. Sie ist kleiner als die Challenge-Tour ausgelegt und
soll einen fairen Reiseaufwand für alle Teilnehmer bringen und gleichzeitig die
Möglichkeit schaffen, am internationalen Turniergeschehen teilzunehmen, ohne die
nationale Top-Tour zu verpassen. Sie richtet sich
hauptsächlich an die leistungsstärksten Spieler, die international am
Turnierbetrieb teilnehmen, Sportlichkeit und Leistung in den Vordergrund stellen
und/oder interessiert an Preisgeld sind. Die Qualifikation erfolgt einmalig zum
Ende der vorigen Saison leistungsorientiert über das „D-Rating“.

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