Neuer Teilnehmer-Rekord beim 6. Wental Challenge?

2.5.2012 | Ewald Tkocz. Die Kleinstadt Punxsutawney im US-Bundesstaat Pennsylvania hat ihr Murmeltier „Phil“, das ihren Bewohnern am sogenannten Groundhog Day die Fortdauer des Winters oder den Beginn des Frühlings prophezeit. Disc Golfer im Südwesten unseres Landes wissen: wenn Lothar Henseler aus Giengen an der Brenz aus dem  Winterschlaf erwacht und sich zu einem Turnier am 6. Mai anmeldet, ist es Frühling. Auch wenn am Sonntag nicht mit „Lothar-Wetter“ zu rechnen ist.

Für das Wental Challenge galt ursprünglich das Motto „von der Jugend für die Jugend“. Doch die einstige „goldene“ Junioren-Generation des Sportclubs Albuch (WSCA) mit Moritz Lang, Marc Mäding, Dominik Stampfer und den zum Fußball „abgewanderten“ Christian Schmidt und Thomas Pfeifer ist längst in der Open-Division zu Hause. Die Jungs studieren oder sind dabei, sich im Beruf zu etablieren.

In diesem Jahr präsentieren sich am Sonntag bei der 6. Auflage des Turniers ihre Nachfolger. Immerhin fünf wetteifern um den Wanderpokal des WSCA für den besten Junior. Die besten Open-Spieler versuchen sich an der Bestmarke von „Airhawk“ Günter Tanner, der 2009 bei seinem Erfolg auf den 36 Bahnen im Wental 18 unter Par spielte – ein seither nicht annähernd erreichtes Ergebnis. Marc Mäding, der bislang noch nicht auf der Startliste steht, gewann das Turnier als Junior 2010 mit 14, 2011 als Open-Spieler mit 12 unter Par.

Der Parcours um das Landgasthof Wental bei Bartholomä hat einen völlig anderen Charakter als der offene 15 Bahnen-Kurs in Söhnstetten und bietet  den WSCA-Spielern und ihre Gästen eine prima Trainingsmöglichkeit. „Natürlich kann man an jeder Bahn ein ‚Birdie‘ spielen“, sagt Turnierdirektor Dominik Stampfer, „aber gerade die Bahnen im Wald erfordern höchste Präzision, sonst muss man um das Par kämpfen.“

Wer könnte dem (fast) 19-jährigen Heidenheimer den fünften Saisonsieg in der GermanTour streitig machen? Zu seinen Hauptkonkurrenten zählen Moritz Lang (Söhnstetten), der 2010 die Open-Division gewann, sowie Michael Stelzer (Söhnstetten) und Ted Winkelbeiner (Reutlingen), die beide dieses kleine, aber feine Turnier noch nicht gewonnen haben. Mit 41  Anmeldungen in fünf Divisionen verspricht die 6. Auflage einen neuen Teilnehmer-Rekord. Wenige Startplätze sind noch zu haben.

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