Plaue führt beim Jubiläumsturnier in Dassel

7.4.2012 | Ewald Tkocz. GermanTour-Sieger Christian Plaue führt nach dem ersten Tag des Jubiläumsturniers in Dassel mit 103 Würfen (51 blauer Kurs/52 gelber Kurs) die Open-Kategorie an. Nur zwei Würfe Rückstand weist Martin Jenny (105/Schweiz) auf. Dominik Stampfer (Heidenheim/Brenz) und Sven Rippel (Lünen) teilen sich mit 106 Würfen Platz drei. Ebenfalls noch aussichtsreich im Rennen sind Michael Stelzer (Söhnstetten/107), Jerome Braun (Berlin), Leo Seibel (Dassel) und Tobias Behrens, die alle 108 Würfe aufweisen.

Hochspannung herrscht auch bei den Masters. Robert Delisle senior (Berlin) liegt mit 109 Würfen knapp in Führung vor „Mister GermanTour“, Klaus Kattwinkel (Engelskirchen/110) und George Braun (Berlin/111). Aber auch GermanTour-Sieger Frank Buchholz (Hamburg/113), Dave Lizotte (Bremen/113) und Hartl Wahrmann (Lünen/114) haben noch Siegchancen.

Eine überragende Vorstellung lieferte auch Kevin Konsorr (Lünen) bei den Junioren mit Runden von 50 (gelber Kurs) und 54 auf dem blauen Kurs ab. Er führt mit 16 Würfen Vorsprung vor seinem Vereinskollegen Melwin Korth. Noch deutlicher führt Susann Fischer (Potsdam) mit 126 Würfen (60/66) vor „Lokalmatadorin“ Maya Erdmann (143).

Lediglich fünf Würfe trennen die besten vier Grandmaster. Ewald Tkocz (Geislingen/121) liegt knapp vor dem Deutschen Vizemeister Andreas Wegener (Hamburg/123), Franco Puliafito (Schweiz/123) und dem neuen Shooting-Star der „Scheibensucher Rüsselsheim“, Wolfgang Kraus (126). Der Deutsche Meister Stephen Defty (Berlin/131) liegt auf Platz fünf.

Bei den Senior Grandmastern liegt Benjamin Schneider (Schweiz/130) klar auf Siegkurs. Bei den Legends hat der Deutsche Meister Willy Leifermann (Kellenhusen) die Konkurrenz fest im Griff. Bill Kelton (Leonberg) ist Zweiter vor Hans Behrendt (Berlin).

Beim bestbesetzten Turnier in Deutschland in diesem Jahr mit 129 Teilnehmern – nur ganz wenige Spitzenspieler fehlen – hatten die Disc Golfer mit einigen Wetterkapriolen und böigem Starkwind zu kämpfen. Vor und während der zweiten Runde fegten heftige Schnee- und Graupel-Schauer über die beiden Parcours. Doch die Sonne behielt immer wieder die Oberhand.

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