Michael Jehle Sieger beim Ace Race

11.10.2011 | Stefan Brandes. Über dreißig Spieler waren zu Tee-Timer Björn Beischall in den Gutspark nach Wolfenbüttel-Linden gekommen, um sich beim einzigen Ace Race des Jahres in Deutschland auf die Jagd nach Assen und Metalltreffern zu begeben. Bei einem Ace Race dürfen die Teilnehmer pro Runde mit den beiden vorher erworbenen Scheiben nur jeweils einmal auf den jeweiligen Korb werfen. Ein Metalltreffer zählt dann einen Punkt, ein Ass drei Punkte.

Am treffsichersten war bei bestem Herbstwetter in Süd-Ost-Niedersachen Michael Jehle mit 9 Punkten (ein Ass, 6x Metall). Der Hyzernaut setzte sich knapp vor André Klawonn aus Osterode (8 Punkte) sowie Michael Böhm und Markus Koch (jeweils 7 Punkte) durch und freute sich anschließend: „Das war eine tolle Veranstaltung hier!“ Als Sieger mit neuer Tasche und Scheiben ausgestattet, konnte er auch verschmerzen, dass er an der letzten Bahn eine seiner beiden Scheiben im Tümpel verloren hatte.

Schade eigentlich, dass nicht mehr Vereine auf die Unterstützung des Scheibenherstellers Discraft zurückgreifen, denn der jeweilige Veranstalter vor Ort bekommt das Turniermaterial (Fähnchen und Banner) sowie Preise (Tasche und Scheiben) kostenlos gestellt. Auch das Players Package ist für die Teilnehmer sehr attraktiv: Für 25 € erhält jeder eine kleine, qualitativ hochwertige Tasche, zwei Ace-Race-Scheiben und einen schicken Marker. Organisator Björn Beischall freut sich jedenfalls schon auf die Neuauflage 2012: „Da machen wir auf jeden Fall wieder mit.“ Weltweit gibt es dieses Jahr knapp 300 Ace Races, da hat Deutschland noch Nachholbedarf.

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