Wintertour: Zwei Sieger in Wolfenbüttel

9.9.2010 | Stefan Wedekind. Den Spielern, die am 2. Advent an den Tankumsee bei Isenbüttel gereist waren, boten sich Minusgrade und eine geschlossene, strahlend weiße Schneedecke. Das Wintertourturnier der Tee-Timers machte seinem Namen alle Ehre. Leider konnten wegen dieser Wetter- und Verkehrsverhältnisse nicht alle gemeldeten Spieler am Turnier teilnehmen, 39 Spieler bilden aber dennoch ein recht großes Feld für einen Wettkampf auf der Wintertour.

Diese 39 Teilnehmer absolvierten zwei Runden auf dem 12 Bahnen umfassenden Parcours. Die Tee-Timers hatten den neuen, fest installierten Kurs um drei Bahnen erweitert, die ebenfalls auf Stahlkörbe gespielt wurden und es in sich hatten. So stand der Korb auf Bahn 12 auf einem Ponton von etwa 4×4 Metern, das einen OB-Bereich darstellte. Daher erreichten die Scores hier teilweise hohe zweistellige Bereiche.

Die beste Runde des Turniers spielte Frank Brügmann aus Braunschweig bei seiner ersten Umrundung des Kurses, bei der er lediglich 38 Würfe benötigte. Ihm folgte Michael Voglmeyer mit einer 40. Im zweiten Durchgang konnte der Northeimer mit einer 41 noch zu Brügmann aufschließen, da dieser diesmal 43 Würfe benötigte.

Beide Spieler einigten sich darauf, kein Stechen spielen zu wollen, sondern sich den ersten Platz zu teilen. So trennte man sich, der weihnachtlichen Zeit entsprechend, friedlich mit zwei Siegern, die jeweils 81 Wurf zu Buche stehen hatten. Auf dem dritten Rang landete Stefan Holm aus Kiel (85) vor Michael Cohrs (Braunschweig/ 86) und Gene Rüdiger (Wolfenbüttel / 88).

Die Tee-Timers waren zufrieden mit ihrem Turnier. Die örtliche Presse war in Form von zwei Zeitungen anwesend, was dem Ansinnen der Tee-Timers, nämlich etwas Anschubhilfe für den neuen Kurs zu leisten, entsprach. Nur deshalb hatten sie das Turnier in der Nähe von Gifhorn anstatt auf ihrer eigenen Anlage im Seeligerpark ausgerichtet.

„39 Spieler bei diesen Wetterverhältnissen sind ein prima Rahmen für das Turnier“, war auch Turnierdirektor Fritz Richter zufrieden mit dem Event. Besonders freuten sich die Tee-Timers darüber, dass fünf Flensburger den weiten Weg auf sich genommen hatten. Die Nordlichter hatten sich kurzerhand eine Ferienwohnung am Tankumsee gemietet und nutzten das Wochenende noch für einen Abstecher zum Kurs im Braunschweiger Westpark. „Aber auch andere haben weite Wege auf sich genommen, zum Beispiel aus Potsdam“, freute sich der Vorsitzende der Tee-Timers Stefan Brandes über die Reisefreudigkeit der Gäste trotz der Wetterverhältnisse. Aber das ist eben Wintertour!

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Redaktion: Matthias Masel

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